AUSBILDUNG

zum(r)

Psychologischen Astrologen(IN)

seit 1983

 

 

 

AUSBILDUNGSBESCHREIBUNG

2006-2008

 

wozu? – für wen? – wohin? – wie?

 

 

I.     Einleitung

II.     Wozu psychologische Astrologie lernen?

III.    Abgrenzung

IV.    Grenzen der Psychologischen Astrologie

V.     Ausbildung für wen?

VI.    Wohin?

VII.   Wie?

VIII. Ausbildungsvertrag/Teilnahmebedingungen siehe separaten Link: Ausbildungsvertrag

 

 

 

I. EINLEITUNG

 

 

Wozu psychologische Astrologie lernen?

 

 

Es geht mir in dieser Ausarbeitung darum, das Interesse für die Astrologie bei denen zu wecken, welche die Bereitschaft haben, sich ihrer Denkweise und Symbolsprache ohne Vorurteile zu öffnen. Dabei geht es mir insbesondere darum, ihre Bedeutung für alle Disziplinen aufzuzeigen, die sich in irgendeiner Form der Therapie, der Beratung oder sonstiger helfender Bemühung um andere Menschen widmen.

 

Wir haben heute weltweit einen Punkt erreicht,

wo der Mensch alles zu wissen und nichts zu verstehen scheint.

 

Unsere Welt gleicht zur Zeit einer großen Religionsgemeinschaft: Der Gott heißt „Ratio“ seine Priester sind die Naturwissenschaftler, die ihre Lehren als Offenbarung in einer unverständlichen Kirchensprache, die sich Fachterminologie nennt, der Masse der Gläubigen verkünden. Und wehe es zweifelt einer an der Wahrheit oder Unfehlbarkeit der Lehren, der wird sofort aus der Gemeinde der aufgeklärten Menschheit exkommuniziert. Man spottet heute über die Dominanz der Kirche im Mittelalter und übersieht, dass sich formal an der Struktur bis heute nichts geändert hat, lediglich die Funktion der Kirche wurde von der Naturwissenschaft übernommen.

 

 

Ausräumung von Missverständnissen bezüglich der Astrologie

 

Ich bin ASTROLOGE! Diese Bemerkung genügt normalerweise, um ab sofort nicht mehr ernst genommen zu werden. Zwar übt die Astrologie auf viele einen gewissen Reiz aus - als Unterhaltung, als amüsanter Aufhänger charakterologischer Plänkeleien - aber ernst nehmen? Natürlich nicht! Schließlich leben wir doch nicht mehr im Mittelalter, wir sind doch wissenschaftlich aufgeklärt!?

 

Thorwald Dethlefsen schreibt: Es gilt auf allen wissenschaftlichen Gebieten als Selbstverständlichkeit, dass ich nur dann mitreden und urteilen darf, wenn ich von dem besagtem Wissensgebiet etwas verstehe. Nur die Astrologie bildet eine Ausnahme - hier darf jeder mitschimpfen, um damit seine Urteilsfähigkeit zu beweisen. Schließlich ist man ja Mediziner oder Psychologe oder Jurist - genügt das nicht?

 

Psychologie ohne Astrologie ist nur eine halbe Sache, ebenso wie Astrologie ohne Psychologie.

 

Ich möchte noch einmal ganz klar feststellen: Will jemand über Astrologie mitreden, muss er sich erst einmal die Mühe machen, Astrologie zu erlernen. Oder darf ich mir anmaßen, die Quantenphysik als den größten Blödsinn zu bezeichnen, ohne die geringste Ahnung von Quantenphysik zu haben, nur weil sie mir nicht auf Anhieb einleuchtet.

Ich schicke dieses voraus, um intellektuelle und emotionale Vorurteile aus dem Weg zu räumen.

 

Es gibt ein wachsendes Bedürfnis nach einer ganzheitlichen und befriedigenden Teilhabe an den Rhythmen des Lebens und genau dahin kann die psychologische Astrologie uns führen.

 

Beweisbarkeit

Die Astrologie arbeitet mit Symbolen (Planeten). Diese werden in eine Grafik, das Horoskopbild, eingezeichnet.

Die Symbole selbst verursachen nichts. Die Planeten haben keinen Einfluss auf den Menschen! Ebenso wenig, wie eine Uhr die Zeit oder ein Thermometer die Temperatur macht – sie zeigen diese nur an. Das "Astro-Barometer" zeigt uns also die Stimmungslage im Kosmos, die sich auf der Erde widerspiegelt. Mal ist sie spannungsgeladen und wie ein nebeliger Novembertag mit dichten Wolken verhangen, und bietet damit schlechte Voraussetzungen für klärende Gespräche oder Verhandlungen. Dann wieder kann sie klar wie ein strahlend blauer Sommerhimmel sein und lässt uns so die Lage sachlich und vernünftig einschätzen.

 

Hätten die Planeten einen Einfluss, wären wir dieser Übermacht ja hoffnungslos ausgeliefert!

Ein Horoskop aus der Sicht der psychologischen Astrologie beweist genau das Gegenteil.

 

Nicht einmal der Mond hat einen Einfluss auf Menschen, Tiere und Pflanzen, obwohl die meisten Menschen dies fälschlicherweise annehmen. Wäre dies so, müsste jeder Mensch bei Vollmond mondsüchtig sein! Dieser (scheinbare) Einfluss (deswegen/weil = kausalmechanistisches, beschränktes, weil nur auf die Materie bezogenes Denken) ist daher in keiner Weise gesichert. Sicher ist nur: immer wenn der Mond diese oder jene Stellung hat, dann ist z. B. Ebbe oder Flut (immer wenn/dann auch = analoges, symbolisches, ganzheitliches Denken). Ein Bild sagt mehr als tausend Worte – ebenso ein Symbol. Ein Symbol ist vieldeutig (jedoch nicht ixbeliebig), ein Buchstabe oder eine Zahl ist eindeutig… (wissenschaftliche Berechnungen und "Beweise")

 

In einer astrologischen Beratung werden die Symbole übersetzt; geradeso, wie man eine fremde Sprache in das eigene Wortverständnis überträgt. Die Beschäftigung mit den astrologischen Symbolen gleicht einem therapeutischen Prozess. Innerpsychische und damit unbewusste Konflikte und Potentiale werden sichtbar gemacht, dienen der Selbstentfaltung und individuellen Weiterentwicklung.

 

Ich glaube, dass es höchste Zeit ist, die hochtrabenden Sprüche der astrologischen Scharlatane zu entlarven und zu widerlegen. Prof. Bart Bok, Physiker an der Cornell University griff dabei besonders die kosmologische Grundlage der Astrologie an: Alle Planeten und Sterne, die angeblich den Charakter und die Zukunft eines Menschen bei der Geburt beeinflussen (laut klassischer Astrologie), sind so weit entfernt, dass sie im Verhältnis zu ihrer Größe nur einen minimalen Einfluss haben können. Die Gravitationskräfte die durch Ärzte und Krankenschwestern während der Geburt im Kreissaal ausgeübt werden, sind weitaus größer als die der himmlischen Kräfte. Bok weist weiter darauf hin, dass alle diese Himmelskörper dieselbe Struktur aufweisen und von denselben physikalischen Gesetzen regiert werden. Deshalb ist es Unfug zu glauben, dass sie ein Menschen-leben auf völlig andere Weise beeinflussen können.

 

Diese Wissenschaftler haben meines Erachtens sogar recht, wenn sie es als Humbug bezeichnen, die Strahlen der Planeten seien für irgendwelche Verhaltensweisen oder Begabungen des Menschen verantwortlich. Dies wurde auch von ernsthaften Astrologen nie behauptet. Nach Auffassung der psychologischen Astrologie sind es nicht die Strahlen der Planeten, die den Menschen zum Zeitpunkt der Geburt beeinflussen, sondern die Stellung der Planeten steht in diesem Augenblick symbolisch für die innerseelische Struktur des Menschen (wie oben –so unten). Diese Struktur ist nicht statisch, sondern befindet sich stets in Entwicklung. Die für den Zeitpunkt der Geburt spezifischen Planetenkonstellationen (Radix = Geburtshoroskop) zeigen Anlagen auf, die nach Verwirklichung streben, denn jede Disposition drängt danach, geweckt zu werden

 

Die Philosophen des Mittelalters hatten das Mikrokosmos-Makrokosmos-Konzept, um diese Idee zum Ausdruck zu bringen, d.h. das ganze Universum ist im Mikrokosmos, also im Menschen enthalten. Der wichtige Punkt bei diesem Ansatz ist, dass wir durch das Studium der Zyklen und Muster im größeren Ganzen (den Planeten) etwas über die Zyklen und Muster in uns selbst erfahren können.

 

Von psychologischer Seite hört man oft den Einwand, die Astrologie berücksichtige die soziale Umwelt und die Erbanlagen nicht. Das trifft indessen nicht zu: denn die Astrologie erweitert die Umwelt über die sozial - mitmenschliche hinaus ins Kosmische. Allerdings sieht sie den Menschen nicht nur als Lernwesen, das als „tabula rasa“ zu Welt kommt und dann durch seine soziale Umwelt geprägt wird, wie es manche psychologische Schulen tun.

 

Dass es gute und schlechte Ärzte bzw. Astrologen gibt, hat nichts mit der Medizin bzw. der Astrologie zu tun.

 

Jede Entmündigung, welcher Art auch immer, beraubt den Menschen der Möglichkeit zur Individuation, und damit auch der Verwirklichung seiner individuellen Anlagen und Fähigkeiten, die sich im Geburtshoroskop lediglich widerspiegeln!

 

Übrigens gibt es kein gutes oder schlechtes Horoskop,

wie es von klassischen Astrologen immer behauptet wird. Es gibt einen fundamentalen Unterschied zwischen der traditionellen Astrologie der Prophezeiungen und Wahrsagerei sowie der psycho-logischen Astrologie, welche versucht, unsere Fähigkeiten, das eigene Leben in die Hand zu nehmen, zu stärken.

 

Zu einem großen Ausmaß basiert diese falsche Wahrnehmung der Astrologie auf der Tatsache, dass die Öffentlichkeit überwiegend nur die Sonnenstandsprognosen der Zeitungs-Astrologie kennt, die im Supermarkt und Zeitschriftenhandel unmittelbar neben der BILD-Zeitung angeboten werden.

Ferner ist dies ein Resultat der Neigung der in erster Linie traditionellen Astrologen, spezielle Ereignisse zu prognostizieren, Treffer erzielen und Recht haben wollen, anstatt sich auf die psychologischen Prinzipien und Tendenzen zu konzentrieren, die im Geburtshoroskop angelegt sind.

 

Es geht ja in der psychologisch-astrologischen Beratung nicht darum, die Astrologie oder das eigene Können zu beweisen, sich selbst wichtig zu machen, sondern darum, im Beratungsgespräch einem anderen Menschen zu besserem Selbstverständnis zu verhelfen.

 

Eine wirklich psychologisch-therapeutische Annäherung an die Astrologie untersucht die Symbolik des Horoskops im Dialog und nicht in einem Monolog von Vorhersagen. Ein psychologischer Astrologe erarbeitet sich die Bedeutung des Geburtsbildes gemeinsam mit dem Klienten, anstatt Feststellungen über das Horoskop zu treffen - als ob dieses eine vorherbestimmte Kollektion an festen Bedeutungen enthalten würde.

 

Indem wir mit den Klienten in Dialog über die zentralen Themen des Horoskops treten, erkennen wir den Stand und die Ebenen ihres Bewusstseins und ihrer psychischen Funktionen. Dadurch werden unbewusste Abhängigkeiten bewusst macht, die gerade durch ihr Nicht-Bewusst-Sein uns abhängig machen.

 

Aus dem bisher Gesagten wird wohl deutlich, dass viele Einwände gegen die Astrologie aus Unwissenheit stammen. Es ist eine Grunderfahrung der Psychologie, dass wir Wissenslücken mit Vermutungen und Projektionen ausfüllen.

 

 

II. Wozu psychologische Astrologie lernen?

 

Es gibt verschiedene Motivationen und Absichten, die mit dem Studium der Astrologie verfolgt werden können. Zunächst einmal können astrologische Kenntnisse uns ein neues, tieferes Verständnis für die eigene Persönlichkeit und ihre Entwicklung ermöglichen. Astrologie wird so zu einem Instrument der individuellen Entfaltung.

 

Sie kann, als Hobby betrieben, immer wieder kreative Impulse für das Leben schaffen. Die Sprache der Astrologie kann jedoch auch in den verschiedensten Berufen angewandt und umgesetzt werden. Dort ermöglicht sie, neue Aspekte und Zusammenhänge zu sehen und mit den gestellten Anforderungen in einer innovativen Form umzugehen. Psychologische Astrologie als Beruf auszuüben und die Umsetzung dieser Symbolik zum zentralen Instrument der professionellen Aktivitäten zu machen, kann eine weitere Motivation zum intensiven und vertieften Studium der Materie sein. Letztlich kann Astrologie aber auch als Werkzeug für den eigenen spirituellen Weg gesehen und genutzt werden. Sie erlaubt, den tieferen Sinn des Hierseins zu verstehen und die gestellten Aufgaben und Entwicklungsschritte in einen größeren Zusammenhang zu stellen.

 

Psychologische Astrologie ist Menschenkunde

 

Für mich ist Astrologie in erster Linie Menschenkunde, keine Sternenkunde. Ich betrachte zwar die Bewegungen der Planeten am Himmel, doch diese sind nur ein Spiegel für das, was in uns vorgeht. Astrologie – wie ich sie betreibe und vermittle – ist eine sehr effiziente und schnelle Form der Selbstfindung, Selbsterkenntnis, Selbsterfahrung und der Persönlichkeitsentwicklung.

 

Es ist das Wesen der Astrologie, ein besseres Verständnis über den Menschen zu erhalten. Sie ist das wahr-scheinlich älteste Erkenntnisinstrument. Psychologisches und spirituelles Wissen vieler Jahrtausende sind hier gespeichert.

 

Im Zentrum der astro-psychologischen Betrachtung steht der Mensch. Seine körperliche, seelische und geistige Beschaffenheit, seine Anlagen und Talente werden über das Geburtshoroskop erfasst.

 

Psychologische Astrologie lernt man nicht, indem man mit Fernrohren in die Weite des Weltalls blickt – sondern indem man mit Hilfe des Geburtshoroskops in die Tiefe der Augen seiner Mitmenschen schaut.

 

Astrologie ist eine neue Art des vernetzten Denkens

 

Astrologie ist nicht nur eine Form des Wissens und der Weisheit, eine neue Art des Denkens, sondern sie schult auch in einem großen Maße die Intuition dessen, der sich mit ihr befasst. Gespeist aus Jahrtausende alter Tradition entsteht durch die Beschäftigung mit ihrer Symbolik in uns so etwas wie ein Anschluss an alte Quellen, an ein Wissen jenseits dessen, was wir rein rational erfassen können. Unser Blick für Symbolik insgesamt wird geschult, und wir lernen durch die Beschäftigung mit den sich permanent wandelnden Energien, wachsamer für unsere innere Stimme zu werden. So kann uns die Beschäftigung mit der psychologischen Astrologie tatsächlich darüber hinaus führen.

 

Sich mit Astrologie zu befassen, bedeutet also auch, etwas zu lernen, das einen Sinn ergibt, das einen höheren Zweck verfolgt. Wir verstehen das Leben an sich und die größeren Zusammenhänge besser, in denen sich unsere individuelle Existenz bewegt.

 

Psychologische Astrologie ist Krisenmanagement

 

Wir beschränken uns nicht mehr lediglich auf unser persönliches Dasein, unsere eigenen Sorgen und Nöte, sondern können sie in einem größeren sinnvollen Rahmen betrachten und sie dadurch besser annehmen und verstehen. Nach so mancher Krise nimmt das Leben eine Wendung zum Besseren, was man sich vorher nicht einmal hätte vorstellen können.

 

Insofern ist Astrologie auch ein Mittel zum Krisenmanagement. Denn sobald man den Prozess versteht, den die aktuelle Zeit für einen persönlich fordert, fühlt man sich erleichtert, und kann selbst schwierige Bedingungen besser akzeptieren und damit konstruktiver umgehen. Man gewinnt Vertrauen in die Veränderungsprozesse des Lebens und darin, dass niemand, auch nicht der Kosmos, einem “etwas Böses will”. Sie lernen Krisen als Möglichkeiten zu kreativer Veränderung im Leben zu begreifen und aktiv zu nutzen.

 

Astrologie ist Horizonterweiterung

 

Die Horizonterweiterung, die man durch diese Art des rationalen und intuitiven Wissens sowie der konkreten Erfahrung gewinnt, ist enorm. Es tun sich völlig neue Blickfelder und Möglichkeiten im Leben auf, die man vorher nie gesehen hat. Ich verstehe Astrologie nicht als Religion, also als etwas, woran man glauben muss oder kann, aber doch als etwas, das unseren Blick auf das Leben erweitert und vertieft. Und wenn man das, was uns in einen größeren Zusammenhang einbettet, als “Spiritualität” benennt, als Verbindung zu einem geistigen Prinzip, dann hat psychologische Astrologie für mich eindeutig einen Bezug zu Spiritualität. Sie ist keine Form von Spiritualität wie eine Religion, vielmehr kann sie  ein Weg dahin sein, Vertrauen und eine wie auch immer geartete Form von Glauben in den Sinn des Lebens zu entwickeln.

 

Psychologische  Astrologie ist Verständnis füreinander

 

In einer astrologischen Ausbildungsgruppe spielt Vertrauen eine wesentliche Rolle: Vertrauen in sich selbst, die anderen Teilnehmer/innen und in den Lehrer. Eine astro-psychologische Lerngruppe ist etwas sehr Intimes – wir tauschen uns untereinander über unser Leben und unsere Erfahrungen aus, über unsere Ängste, Nöte und auch über unsere Erfolge. Mit anderen Menschen aus völlig anderen Altersgruppen, sozialem oder nationalem Hintergrund derart offen gegenüberzutreten, verlangt natürlich etwas Mut – aber nur beim ersten Mal. In einem intimen Rahmen und einem geschützten Raum in einer Gruppe von Gleichgesinnten können wir uns selbst und andere besser kennen lernen. Wie sonst sollten wir andere Menschen beraten können, wenn wir nicht mit allem Menschlich-allzu-Menschlichen umgehen können?

 

Psychologische Astrologie als Hilfe für Veränderung und Wandlung

 

Astrologie als Wandlungshilfe geht über Prognose und Diagnose hinaus. Mithilfe Ihres individuellen Geburtshoroskops erforschen wir nicht nur die Ursachen z. B. Ihrer Unzufriedenheit, sondern erarbeiten zudem konkrete Handlungsansätze, um diese zu überwinden. Dabei berücksichtigen wir auch die aktuelle Zeitqualität. Ziel dieser Arbeit ist es, psychische Schwierigkeiten zu erkennen und zu heilen. Das, was zuvor Leid verursachte, erweist sich in der Regel später als enorme Kraftquelle.

 

Astrologie als Wandlungshilfe ist eine Prozeßarbeit. Veränderungen erfolgen nicht schlagartig. Häufig müssen jahrelang fixierte Bilder und Handlungsweisen neu gestaltet werden. Das braucht Zeit. Je nach Thema und Intensität ist es daher empfehlenswert, mehrere Sitzungen einzuplanen. Sie müssen sich dabei nicht vorher festlegen, sondern können jederzeit neu entscheiden, ob Sie den Weg weitergehen wollen oder nicht. Solange Sie dies tun, begleite und unterstütze ich Sie bei Ihrer erfolgreichen Wandlung.

 

Astrologie als Wandlungshilfe ist eine Methode, bei der ich mich ganz auf Sie einstelle. Daher finden Sie hier nur allgemeine Hinweise. Wenn Sie an einer Veränderung und Verbesserung Ihres Lebens interessiert sind, dann vereinbaren Sie einen Termin zu einem kostenlosen Vorgespräch. Dabei können wir uns allen Fragen widmen, und anschließend können Sie in Ruhe entscheiden, ob dies der richtige Weg für Sie ist.

 

 

Ein Horoskop ist eine Zeichnung.


Sie zeigt den Stand der „Planeten“ (dazu zählen Sonne, Mond, Merkur, Venus, Mars, Jupiter, Saturn,  Uranus, Neptun und Pluto) im Moment der Geburt, bezogen auf den Geburtsort an. Wurden Sie beispielsweise gegen Mitternacht geboren, als sich die Sonne somit unterhalb des Horizontes befand, finden Sie auch im Horoskop

 

das Sonnensymbol unterhalb der Horizontlinie. Einer Fotografie ähnlich, ist auf der Horoskopzeichnung der raum-zeitliche Moment Ihres Lebenseintritts festgehalten.

 

Der Außenkreis der Horoskopzeichnung zeigt den Tierkreis an. Durch die Erddrehung bewegt er sich (scheinbar) kontinuierlich. Alle vier Minuten wandert er um ein Grad weiter. Dies macht bereits deutlich, dass es keine zwei gleichen Horoskope auf der Welt gibt. Selbst zwei Menschen, die am selben Tag in derselben Stadt geboren wurden, unterscheiden sich astrologisch, da sie nicht exakt zeitgleich das Licht der Welt erblickten und sich somit der Tierkreis bereits wieder verschoben hat. Diese Unterschiede werden besonders deutlich bei der Einteilung des Horoskops in 12 „Häuser“ oder „Felder“, bzw. Lebensbereiche.

 

Ein Horoskop ist somit kein Text, keine Zuschreibung („du bist soundso“),

sondern eine wertneutrale Grundlage für ein astro-psychologisches Gespräch.

 

 

Psychologische Astrologie hat Zukunft: persönlich wie beruflich.

 

Seriöse Astrologie ist ein Beruf mit Zukunft. Er zählt zum freien Gewerbe, Sie müssen es lediglich anmelden.

Mehr und mehr Menschen suchen Lebenshilfe, haben Zeit und ein Bedürfnis nach Persönlichkeitsentwicklung. Wenn die existenziellen Bedürfnisse des Lebens gedeckt sind, Bildung keine Mangel-ware ist, Körper und Verstand gleichermaßen befriedigt sind, dann meldet sich die Seele zu Wort. Die spirituelle Ebene unseres Daseins tritt in den Vordergrund.

 

Wir befinden uns kollektiv in einem Entwicklungsprozess, der diese Suche der Seele fördert. Dazu braucht es Menschen, die “Entwicklungshilfe” leisten, anderen bei ihrer Suche beiseite stehen – und zwar objektiv. Psychologische Astrologie ist dazu eine wunderbare Möglichkeit.

 

 

III. ABGRENZUNG

 

zwischen den Bereichen traditionelle, klassische Astrologie, Schulmedizin, Psychologie, Psychotherapie, Sozial- und Lebensberater und psychologisch-astrologischem Berater:

 

Rechtlich:

Astrologische Horoskopdeutung ist derzeit laut der neuen Gewerbeordnung ein freies Gewerbe, d.h. es ist kein Nachweis irgendwelcher Kenntnisse, Fähigkeiten oder Fertigkeiten erforderlich, um dieses Gewerbe ausüben zu dürfen. Diese rechtliche Situation ändert meiner Meinung nach nichts daran, dass jeder Mensch selbst die Verantwortung hat, sich durch entsprechende Wissensaneignung und Selbsterfahrung die notwendigen Fähigkeiten anzueignen, um diesen Beruf (auch im Sinne von Berufung) verantwortungsvoll auszuüben.

 

Es ist ja eine Tatsache, dass heut noch sehr viele Astrologen autodidaktisch und unbeschwert von jeder Vorbildung oder gar Ausbildung Ihre Tätigkeit ausüben. Sie haben weder psychologische noch medizinische noch psychotherapeutische Kenntnisse, glauben aber auf jedes Fachwissen verzichten zu können und allein vom Horoskop her alles aussagen zu können.

 

 

Inhaltlich:

Die Gebiete Schulmedizin, Psychologie usw. haben ihre Grundphilosophie auf dem Boden des wissenschaftlichen (exoterischen) Weltbildes, des logischen Denkens (linke Gehirnhälfte), und bearbeiten diese eine (halbe) Seite der Wirklichkeit gut und richtig.

Die Basis der Astrologie ist das analoge Denken (rechte Gehirnhälfte), die Symbolsprache und das esoterische Weltbild, d.h. wir lehnen die wissenschaftliche Sicht der Welt nicht ab, sondern fügen dieser einen Seite (Hälfte) die fehlende zweite Seite (Hälfte) hinzu (Polaritätsgesetz), um so durch die Betrachtung beider Seiten eine ganzheitliche (holistische) Sicht zu erreichen. Wir beschäftigen uns deshalb überwiegend mit dieser zweiten, analogen Seite, da wir alle das logische Denken und Wissen schon sehr gut gelernt haben (seit der ersten Volksschulstunde bis hin zu den höchsten Universitäten) und es daher auf dem analogen Gebiet einen entsprechenden Nachholbedarf gibt. Für uns steht das eine neben dem anderen. Das eine ist nicht besser, "richtiger" oder "falscher" als das andere. Es ist ein zweiter weiterer Blickpunkt auf das Leben (den Menschen und seine Pro-bleme). Zur ganzheitlichen Sichtweise gehören eben beide Pole (Seiten), Tag und Nacht, Hell und Dunkel, Mann und Frau, Yin und Yang usw. Wir sehen uns in diesem Sinne auch nicht als Konkurrenz zu Ärzten, Psychologen, Therapeuten, Sozial- und Lebensberatern, da unser Ansatz einerseits darüber hinausgeht und andererseits eine not-wendige Ergänzung darstellt. So wie der Schuster keine Konkurrenz zum Schneider ist, obwohl beide den Menschen anziehen, so ist auch der psychologische Astrologe kein Konkurrent für den Arzt oder Therapeuten, da jeder sein Aufgabengebiet hat.

 

Psychologische Astrologie hat einen ganzheitlichen Ansatz und endet nicht mit einer bloßen Wissensansammlung, d.h. wir arbeiten nicht nur mit den geistigen (bewussten), sondern auch mit den seelischen (unbewussten) und vor allem auch mit den körperlichen Aspekten des Menschseins (zum Unterschied von manchen anderen Berufsausbildungen).

 

In klarer Abgrenzung zur prognostisch festlegenden, deterministischen, traditionellen Astrologie geht es bei der psychologischen Astrologie nicht um fatalistische Voraussagen wie z. B. von "Glück" und "Unglück", sondern darum, ein positives Bild des Menschen zu zeichnen, ihm seine Chancen aufzuzeigen und damit seine Freiheit zu erweitern.

 

 

IV. GRENZEN DER PSYCHOLOGISCHEN ASTROLOGIE

 

Ein Geburtshoroskop aus der Sicht eines Psychologischen Astrologen mit Diplom gibt keine Auskunft über:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

V. AUSBILDUNG FÜR WEN?

 

Diese Ausbildung richtet sich einerseits an zukünftige Psychologische Astrologen, die sich eine entsprechende Grundlage schaffen wollen, um den Anforderungen dieses wichtigen und interessanten Berufs (nebenberuflich oder selbständig und in eigener Praxis) gewachsen zu sein. Andererseits eignet sie sich auch für Menschen aus helfenden Berufen, wie z.B. Psychologen, Sozialarbeiter, Physiotherapeuten, Ärzte, Pädagogen, Lebensberater, Masseure sowie Berater und Behandler der verschiedensten Richtungen als Fortbildung, Bewußtseinserweiterung und/oder Ergänzung ihrer Arbeit.

 

Diese Ausbildung ermöglicht einen ganzheitlichen Selbsterfahrungsprozeß zur persönlichen Weiterbildung für jedermann/frau (ohne Vorkenntnisse). Sie richtet sich damit auch an Menschen, die überhaupt nicht therapeutisch oder beratend tätig sind oder sein wollen.

 

Ich biete nicht nur, sondern ich erwarte auch etwas von meinen Teilnehmer/innen:

 

Das sollten Sie mitbringen

 

Ÿ    Offenheit im Denken

    Ÿ    Lust am Austausch und an der Erweiterung des eigenen Erfahrungshorizontes

Ÿ    Bereitschaft, die “Fachautoritäten”, aber auch sich selbst zu hinterfragen

Ÿ    Kontinuierliche Teilnahme

    Ÿ    Interesse an persönlicher Reifung

    Ÿ    Neugier und Lebenslust

 

und die Bereitschaft, ...

 

·        die Freizeit zu nutzen (oder sich welche schaffen), um zu wachsen, sich neu auszurichten und anzuschauen,

·        sich auf das Abenteuer der Lebendigkeit einzulassen: die Reise nach Innen,

·        Normen, Ideale, Konvention, Sitte und Moral in Frage zu stellen,

·        die eigenen Schattenseiten zu durchleuchten,

·        einen tiefer greifenden und damit auch längerfristigen Veränderungsprozess zu durchlaufen.

 

Je mehr Sie von diesen Eigenschaften mitbringen, um so mehr werden Sie von der Ausbildung profitieren.

 

 

VI. WOHIN?

 

Ausbildungsziel ist die Fähigkeit zur ganzheitlichen Horoskpdeutung, bzw. Weltsicht. Dazu gehören in erster Linie Selbsterkenntnis, Selbsterfahrung und Selbstheilung, d.h. die eigene Entwicklung und Reifung (der persönliche Klärungsprozeß) stehen im Vordergrund. Sie sind nach meiner Meinung eine not-wendige Voraussetzung, um anderen Menschen wirksam helfen zu können (Hilfe zur Selbsthilfe). Ebenso ist der persönliche Umgang mit verschiedenen Selbstheilungs- und Selbsterfahrungsmethoden Voraussetzung dafür, um späteren Klienten kompetente Hinweise zur weiteren Problemlösung geben zu können (z.B. Verweisung an spezielle Therapeuten und Therapierichtungen).

Berufliche Fortbildung dieser Art und persönliches Wachstum lassen sich nicht voneinander trennen, sie sind ein ganzheitlicher Prozess, der alle Dimensionen der Persönlichkeit mit einbezieht.

 

Das heißt u. a.:

 

·        die eigenen Anlagen und Potentiale entdecken und fördern,

·        Einblick in die Dimensionen des Unbewussten,

·        den eigenen Weg finden und gehen,

·        das eigene Leben und die Gesundheit neu ausrichten,

·        den Sinn und Zweck von körperlichen Symptomen erkennen,

·        die Gesetze des Lebens und des Zufalls lernen, um Ordnung ins Chaos der eigenen Schicksalsereignisse zu bringen,

·        Erhöhung der Frustrationstoleranz, Konfliktfähigkeit und Selbstsicherheit,

·        Wiederherstellung der verlorenen Beziehung zum Kosmos.

 

VII. WIE?

 

Die Ausbildungsinhalte gliedern sich in 3 Phasen:

 

1. Informationsphase (Theorie)

g  Esoterisches Weltbild

g  Gesetze des Schicksals

g  Psychologische Astrologie, nach Hermann Meyer

g  die 12 kosmischen Lebensprinzipien und Entwicklungsstufen (Reise durch den Tierkreis)

g  die 4 Elemente

g  1. und 2. Natur des Menschen

g  individueller, innerseelischer Rhythmus

g  Symbolsprache

g  verschiedene Diagnose- und Deutungsmethoden

g  entsprechende Literaturstudien

 

2. Analytische Phase (Theorie und Praxis)

g  Lebensgeschichte und Selbstanalyse

g  pränatale- und postnatale Prägung

g  Anpassungs- und Abwehrmechanismen

g  Psychosomatik

 

3. Selbsterfahrung (Praxis – hauptsächlich im 2. Jahr)

a) Dieser körper- und gefühlsorientierte Ansatz beinhaltet folgende Themenschwerpunkte:

Kindheit/Eltern § Mann/Frau  § Nähe/Distanz  § Liebe/Aggression  § Reise in die verschiedenen Schichten des Unbewussten  § Angst  § Selbstakzeptierung  § Wahrnehmung  nach Innen und Außen (Sensibilisierung der 5 Sinne) § Atem/Bewegung/Stimme (als die 3 Grundpfeiler der Selbsterfahrung)

 

b) Wir arbeiten mit Hilfe bewährter Methoden aus der humanistischen und spirituellen Psychologie:

Bioenergetik  § Rebirthing (Atemarbeit) § Chakrenarbeit  §  Meditationstechniken  § Familien- und   Astrodrama  § Gruppendynamik u.a.m.

 

 

Schnupperseminar siehe gesonderte Beschreibung.

Dieses Seminar ist offen für alle und unverbindlich. Es dient dem gegenseitigen kennen lernen und gibt einen Einblick in meine Arbeitsweise.

 

VIII.

 TEILNAHMEBEDINGUNGEN

Ausbildungsvertrag

für die Ausbildung zum Psychologischen Astrologen

2006-2008

 siehe LINK: Teilnahmebedingungen

 

Institut für Psychologische Astrologie, Leitung: Richard Bosch  Copyright © 2006. Alle Rechte vorbehalten

 

http://www.astro-institut.org